Eileen Ranscht
Demnächst wird Eileen ihre Magisterarbeit zum interkulturellen Lernen fertig stellen und anschließend ihre Prüfungen in den Fächern Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie an der Universität in Jena absolvieren.
Beim Essenverteilen an Obdachlose während ihres ersten Aufenthaltes in Guatemala 2004 lernte sie Jasmin kennen. Begeistert von deren Alphabetisierungsprojekt Yo sí puedo beschloss sie, ihr dabei zu helfen und wurde schließlich ein Teil davon.
Gemeinsam entwickelten sie eine Arbeitsweise, die sowohl berauschend als auch enorm bereichernd ist. Reflektieren, Diskutieren, Praktizieren! „Wir sind extrem verschieden, was unsere Sichtweise angeht. Ein und dieselbe Situation nehmen wir auf völlig unterschiedliche Weise wahr. Das kann einen wahnsinnig machen und ist doch so unglaublich wichtig für unsere Arbeit.“
Zu ihrem zweiten Aufenthalt nimmt sie ausführlich Stellung im Projekt Kung Fu für Straßenkinder.
An erster Stelle steht im Moment ihr Studiumsabschluß, aber danach will sie unbedingt zurück nach Guatemala und die Arbeit mit den Kindern fortführen bzw. weiterentwickeln.
